WPAgently-Dokumentation

Sicherheit, Datenfluss und Lizenzen

Hier erfährst du, was dein Assistent ändern darf, welche Daten übertragen werden und wo die Schutzmaßnahmen enden. Eine erfolgreiche Prüfung ersetzt nicht deine Kontrolle des Ergebnisses.

Safety-Layer

Der Safety-Layer ist die Prüfschicht rund um normale WPAgently-Aufgaben. Er ist keine Garantie gegen jeden Fehler, sondern eine Reihe konkreter Grenzen.

  • Bot-nicht-Admin: Vor einer Aufgabe prüft WPAgently, dass der Agent-Nutzer nur Editor oder Redakteur ist. Hat er Administratorrechte, stoppt der Ablauf absichtlich.
  • Entwurf zuerst: CLI-Pipelines legen neue Inhalte standardmäßig als Entwürfe an. Auch ein angeforderter Veröffentlichungsbefehl veröffentlicht sie derzeit nicht automatisch.
  • Sichere Bildquellen: WPAgently akzeptiert nur öffentliche Bildadressen und blockiert lokale sowie private Netzwerkadressen.
  • Keine stillen Duplikate: Ein bereits belegter oder mehrdeutiger Slug stoppt die Erstellung, bevor etwas geändert wird.
  • Begrenzte Werkzeuge: Eine ausgeschaltete Ability erscheint deinem Assistenten gar nicht erst.

BYO-Prinzip

BYO bedeutet „Bring your own“, also „du verwendest deinen eigenen Zugang“. Du wählst selbst deinen KI-Anbieter und deine WordPress-Seite. Deine WordPress-Inhalte und Zugangsdaten werden nicht über einen WPAgently-Textdienst geleitet.

Bei einer externen Verbindung liegt der Zugang bei dir, entweder in deiner lokalen Konfigurationsdatei oder in der bestätigten Browser-Anmeldung. Beim optionalen WordPress-Chat sendet WordPress die Anfrage direkt an den KI-Anbieter, den du selbst unter Einstellungen > Connectors eingerichtet hast.

Die Lizenzprüfung und Updates benötigen technische Verbindungen. Sie übertragen dabei keine WordPress-Inhalte oder WordPress-Zugangsdaten.

Produktions-Hinweis

Auch mit diesen Grenzen prüfst du jede sichtbare Änderung selbst, bevor du sie veröffentlichst. Nutze für normale Inhalte den Companion und den Redakteur aus der Einrichtung.

Power ist bewusst nicht Teil dieses Wegs. Es ist ein separates Plugin für technischen Zugriff auf Dateien, Datenbank und PHP. Als normaler WordPress-Nutzer lässt du es ausgeschaltet. Wenn du es für eine Testkopie brauchst, lies zuerst den Power-Modus.

Schritt 1: Companion-Plugin installieren (etwa 5 Minuten)

Installiere und aktiviere das Plugin wp-agent-companion auf deiner Seite, genauso wie du jedes andere WordPress-Plugin installierst. „Aktivieren“ bedeutet, dass du das Plugin im WordPress-Backend einschaltest, damit es arbeiten kann.

Dieses Companion-Plugin ist der Teil von WPAgently, der auf deiner Website läuft. Es stellt deinem Assistenten klar begrenzte Werkzeuge bereit. Eine *Ability* ist dabei einfach eine erlaubte Einzelaktion, zum Beispiel einen neuen Entwurf anlegen oder einen Beitrag prüfen.

Mit Free kannst du nach der Aktivierung direkt loslegen. Du brauchst kein Konto und keinen Lizenzschlüssel. Wenn du Paid gekauft hast, öffnest du Werkzeuge > WPAgently-Lizenz, fügst den Lizenzschlüssel aus Polar ein und klickst auf „Lizenz aktivieren“.

Power ist nicht im Companion enthalten und für diese Anleitung nicht nötig. Installiere es nicht „für alle Fälle“. Der normale Companion deckt Blogartikel, Seiten und Landingpages ab.

Öffne nach der Aktivierung WPAgently. Das Kontrollzentrum zeigt dir den Systemstatus und führt dich zu Agent verbinden. Prüfe trotzdem unter Einstellungen > Permalinks, ob „Einfach“ gewählt ist. Bei „Einfach“ funktioniert der hier verwendete Weg über /wp-json/ nicht. Auf einer neuen, noch nicht öffentlichen Website kannst du „Beitragsname“ wählen und speichern. Ist deine Website bereits öffentlich, ändere die Permalink-Struktur nicht ohne Weiterleitungsplan. Bitte dafür deine zuständige Person oder dein Hosting um Hilfe.

Ab WordPress 7.0 kannst du zusätzlich WPAgently > Chat und Vorschau nutzen. Richte dafür zuerst unter Einstellungen > Connectors deinen eigenen KI-Anbieter ein. Schreibende Vorschläge erscheinen dort immer zuerst als Plan. Du gibst sie einzeln frei.

Die vollständige Liste aller Fähigkeiten brauchst du am Anfang nicht. Sie steht in der Abilities-Referenz, wenn du später eine bestimmte Spezialfunktion suchst.

Geschafft ist dieser Schritt, wenn das Plugin als „Aktiv“ angezeigt wird und Werkzeuge > WPAgently-Lizenz den Status „Free aktiv“ oder „Bezahlt“ meldet. Mit Free prüfst du die Verbindung anschließend über die Leseaufgabe und den Testentwurf im Schnellstart. Mit der Paid-CLI prüfst du die Verbindung und einen Testentwurf unter Erste Workflows.